Archive for Februar, 2010

Feuer und Wasser

// Februar 28th, 2010 // No Comments » // Allgemein, Fotos

Stabbrandbombe

Bis heute liegen Schätzungen zufolge in Deutschland noch ca. 300.000 Tonnen Kampfmittel im Boden verborgen. Da ich ein Auge für sowas habe kümmere ich mich regelmäßig darum daß wenigstens an den Kiesbänken der Isar zu Tage kommende Munition, Bomben oder Granaten schonmal nicht in die Hände von leichtsinnigen Erwachsenen und Kindern gelangen können sondern stattdessen einer artgerechten Entsorgung zugeführt werden.

In der Isar finde ich vor allem Stabbrandbomben, Flakmunition, Bordmunition von Kampfflugzeugen sowie Gewehrgranaten. Stabbrandbomben erkennt man an ihrer Größe sowie an ihrem typischen bienenwabenförmigen Querschnitt. Flakpatronen sehen vereinfacht ausgedrückt wie überdimensionale Gewehrpatronen aus, Ähnliches gilt für Bordmunition von Kampfflugzeugen. (weiterlesen…)

Seltenes Fundstück – Update!

// Februar 26th, 2010 // 5 Comments » // Allgemein

Mutmaßliche - Update: ECHTE Kanonenkugel

Vor wenigen Tagen habe ich in der Isar mitten in München diese Steinkugel gefunden. Sie hat einen Durchmesser von rund 23 Zentimetern und wiegt ungefähr 10 Kilogramm.

Die Kugel ist eindeutig menschengemacht – für einen natürlichen Stein ist sie einfach zu ebenmäßig rund. Gleichzeitig ist sie aber zu unregelmässig geformt um maschinell hergestellt worden zu sein – ich nehme an sie wurde mittels Hammer und Meissel in Form gebracht. Alle Unregelmäßigkeiten haben sich während der mutmaßlich langen Zeit im Fluß durch die abnutzende Kraft von Wasser, Sand und Gestein leicht abgeschliffen.

Nachdem ich im Hof des Münchner Stadtmuseums einmal sehr alte Kanonenkugeln aus Stein gesehen habe die dort in einer Pyramide aufgetürmt sind gehe ich davon aus daß es sich auch bei dieser Steinkugel um eine möglicherweise hunderte von Jahren alte Kanonenkugel handelt. (weiterlesen…)

Wintertraining

// Februar 25th, 2010 // No Comments » // Allgemein, Videos

YouTube Preview Image

Hier trainiere ich auf einem leerstehenden Kasernengelände in München und habe jede Menge Spaß dabei. So lerne ich spielend mein Auto besser kennen und erfahre wie es sich verhält wenn es mal unbeabsichtigt ins Schleudern kommen sollte.

Immer wieder erlebe ich im Winter wie Autofahrer in völliger Ahnungslosigkeit deutlich zu schnell fahren oder aber unnötiger Weise erheblich langsamer fahren als es der jeweilige Untergrund zuließe und so gefährliche Überholmaneuver bei den anderen Verkehrsteilnehmern provozieren.

Die Beschaffenheit des Untergrundes testet man zum Beispiel indem manbei ausreichendem Abstand zu Hinter- und Vordermann lenkbereit eine kurze Stoßbremsung macht und schaut was passiert. (weiterlesen…)