Unterwasser-Archäologie in München

// Februar 20th, 2011 // Allgemein

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Obiges Foto ist ein Suchbild. Wer findet darin die steinerne Kanonenkugel?

Selbige entdeckte ich heute im Fluß, und habe mich natürlich gefreut wie ein Schnitzel. Witziger Weise ist es ziemlich exakt ein Jahr her (siehe Blogeintrag vom 26.02.2010) daß ich meine erste Kanonkugel aus Stein in der Isar fand!

Die heutige war etwas kleiner, nichtsdestotrotz anstrengend genug herumzuschleppen – ziemlich unhandlich, die Dinger! Demnächst werde ich die Kugel wiegen. Wie beim letzten Mal: Im Münzwaschsalon, auf der Großwaage.

Übrigens: Die Kugel befindet sich im linken, unteren Bildbereich…

…nämlich genau hier:

Kanonenkugel unter Wasser - Detail

Edit vom 21.02.2011:

Soeben habe ich die Kugel im Landesamt für Denkmalpflege in der “Alten Münze” zur Sichtung abgegeben. Bei der Gelegenheit habe ich die Kugel, die ich im letzten Jahr gefunden habe dort wieder abgeholt.

Meist darf man historische Funde, die man gemacht hat behalten. Man sollte sie nur zunächst einmal dem Landesamt für Denkmalpflege zeigen, da so zum Teil wichtige Erkenntnisse über die Geschichte eines Ortes gewonnen werden können.

Viele wichtige Entdeckungen alter Siedlungen usw. sind so der Aufmerksamkeit von Bauern und Grundbesitzern zu verdanken, die entsprechende Funde von Scherben, Urnen oder dergleichen ordnungsgemäß gemeldet haben.

3 Responses to “Unterwasser-Archäologie in München”

  1. Harald sagt:

    Bei Deiner “Isarfischerei” habe ich manchmal die Sorge, einer der Blindgänger könnte hochgehen und übelste Verletzungen verursachen. Da ist die Kanonenkugel ja richtig harmlos, es sei denn Du lässt sie auf Deinen Zeh fallen.

  2. Christian sagt:

    Ja, haste Recht. Is ´n becknacktes Hobby. ;-)
    Ich gebe mir schon Mühe einigermaßen vorsichtig zu sein.
    Aber gefährlicher als Pilzesammeln ist es wahrscheinlich trotzdem.

  3. Jobst sagt:

    Ich hab mal auf die Weise eine alte Münze gefunden, 10 Reichspfennig. Und siehe da, anscheinend wurde das Design der Münze nach dem Krieg fast komplett für die neuen Groschen übernommen.

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