Begegnungen
// April 25th, 2011 // Allgemein
So langsam sollte ich meinen Betrieb wohl in “Wildlife-Taxi”, und den Blog in “Tierfreund auf Sendung” umbennen. Aber es hat sich nun mal einfach so ergeben, daß ich in letzter Zeit öfters in der Natur auf Fotojagd gehe. So auch gestern wieder, nach einem Flughafentransfer: Statt auf dem Rückweg wie gehabt die Route über die Autobahn zu nehmen, fuhr ich Landstraße, und auch hier nicht die Direttissima, sondern schön über Goldach etc.. So fand ich zum einen einen tollen Aussichtspunkt, wo die Planespotter gerne auf der Lauer liegen, als auch obigen Fasan, der auf einem Feld herumkrauchte. Ich natürlich gleich das Tele ausgepackt und hinterher!
Der Fasan nahm zwar alsbald Reißaus, ließ sich aber mit einem “tierartigen” Pfeifen wieder zurücklocken. Ich hockte mich hin, damit ich weniger bedrohlich wirkte, und der Fasan kam bis auf etwa 10 Meter heran, um das seltsame, flötende “Tier” in seinem Revier mal näher zu begutachten. Das Bild oben ist in dem Moment gemacht, als er sich wohl ereifert, aufplustert, einen Ruf ausstößt und aufgeregt mit den Flügeln schlägt. Wahrscheinlich will er so den Störenfried aus seinem Territorium vertreiben. Die Feinheiten der Fasan-Kommunikation sind mir noch nicht geläufig. Aber ich arbeite dran!




Ich glaube das man ihn kaum besser kriegen kann, da es sehr ängstliche Tiere sind.
Das glaube ich auch. Höchstens, wenn man stundenlang irgendwo auf der Lauer liegt, und der Fasan zufällig vorbeikommt. Vor ein paar Jahren hab ich mal was total Cooles erlebt: Da sind neben dem großen Taxispeicher westlich des Flughafens ungefähr 10 bis 12 männliche Fasane in einem Baum gehockt – und das, obwohl diese Tiere doch eher krasse Einzelgänger sind. Ich rätsele bis heute, was das war. Eine Art Clanbesprechung? Verabredung zu Revierkämpfen? Leider hatte ich da noch nicht meine Kamera.
Gruß, Christian