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	<title>Taxi auf Sendung &#187; Feuer</title>
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	<description>Ein Münchener Taxiblog</description>
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		<title>Feuer und Wasser</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 15:30:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Feuer]]></category>
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		<description><![CDATA[Bis heute liegen Schätzungen zufolge in Deutschland noch ca. 300.000 Tonnen Kampfmittel im Boden verborgen. Da ich ein Auge für sowas habe kümmere ich mich regelmäßig darum daß wenigstens an den Kiesbänken der Isar zu Tage kommende Munition, Bomben oder Granaten schonmal nicht in die Hände von leichtsinnigen Erwachsenen und Kindern gelangen können sondern stattdessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_146" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.taxi-universum.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/IMG_3165.jpg" rel="lightbox[143]"><img class="size-large wp-image-146" title="Stabbrandbombe" src="http://www.taxi-universum.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/IMG_3165-550x309.jpg" alt="" width="550" height="309" /></a><p class="wp-caption-text">Stabbrandbombe</p></div>
<p>Bis heute liegen Schätzungen zufolge in Deutschland noch ca. 300.000 Tonnen Kampfmittel im Boden verborgen. Da ich ein Auge für sowas habe kümmere ich mich regelmäßig darum daß wenigstens an den Kiesbänken der Isar zu Tage kommende Munition, Bomben oder Granaten schonmal nicht in die Hände von leichtsinnigen Erwachsenen und Kindern gelangen können sondern stattdessen einer artgerechten Entsorgung zugeführt werden.</p>
<p>In der Isar finde ich vor allem Stabbrandbomben, Flakmunition, Bordmunition von Kampfflugzeugen sowie Gewehrgranaten. Stabbrandbomben erkennt man an ihrer Größe sowie an ihrem typischen bienenwabenförmigen Querschnitt. Flakpatronen sehen vereinfacht ausgedrückt wie überdimensionale Gewehrpatronen aus, Ähnliches gilt für Bordmunition von Kampfflugzeugen.<span id="more-143"></span></p>
<div id="attachment_150" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.taxi-universum.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/B0000354.jpg" rel="lightbox[143]"><img class="size-large wp-image-150" title="Diverse Funde" src="http://www.taxi-universum.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/B0000354-550x308.jpg" alt="" width="550" height="308" /></a><p class="wp-caption-text">Diverse Funde</p></div>
<p>Gewehrgranaten wiederum ähneln den Flakpatronen, sind aber sogar noch erheblich gefährlicher als diese: Gewehrgranaten liegen teilweise mit vorgespanntem Zünder herum &#8211; dann nämlich wenn sie abgefeuert und somit aktiviert wurden, im Ziel aber nicht auslösten &#8211; schon geringe Erschütterungen können so zur Explosion führen, die laut dem Spengmeister der Polizei in einem Umkreis von 5 Metern tödlich ist!</p>
<p>Ganz generell sollte man wenn man auf Kampfmittel stößt diese nicht bewegen sondern die Polizei anrufen (einfach die 110 wählen) und über den Fund informieren. Die Polizei wiederum verständigt dann ggf. Spezialisten die die Kampfmittel sicher entsorgen.</p>
<p>2008 haben ein 17-jähriger Geltendorfer und sein 24-jähriger Spezl aus Walleshausen eine Granate die sie gefunden haben angebohrt. Beide kamen durch die resultierende Explosion fast ums Leben und mussten mit dem Helicopter ins Krankenhaus geflogen werden. Die Garage in der sie an ihrem Fund herumhantiert hatten wies nach der Explosion Durchschusslöcher im metallernen Garagentor auf! Es ist also selbst nach über 60 Jahren mit diesem Material keineswegs zu spaßen.</p>
<div id="attachment_181" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><a href="http://www.taxi-universum.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/B0002432.jpg" rel="lightbox[143]"><img class="size-large wp-image-181" title="An der Ludwigsbrücke" src="http://www.taxi-universum.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/B0002432-550x309.jpg" alt="" width="550" height="309" /></a><p class="wp-caption-text">An der Ludwigsbrücke</p></div>
<p>Zur Beruhigung der Erholungssuchenden sei gesagt: Die Häufigkeit in der Munition an der Isar pro Quadratmeter auftritt ist äußerst gering! Ich benötige teilweise Stunden konzentrierter Suche um vielleicht ein, zwei Objekte ausfindig zu machen, und wer es nicht gerade darauf anlegt indem er Explosives in ein Feuer schmeißt oder leichtsinnig daran herumhantiert der kann meiner Meinung nach auch weiterhin vollkommen unbekümmert und sicher an der Isar sonnenbaden und spazierengehen.</p>
<p>Trotzdem schadet es für den Fall der Fälle sicherlich nicht zu wissen was man da vor sich hat und wie richtig zu reagieren ist.</p>
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