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	<title>Taxi auf Sendung</title>
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	<description>Ein Münchener Taxiblog</description>
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		<title>Laternenparker</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 12:18:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Tja, der Sommer ist wohl vorbei.
Größere Überschwemmungen blieben uns im Raum München zwar, anders als so manchen Regionen im Osten Deutschlands, weitestgehend erspart, dennoch zollen ständige Regenabschnitte und Dauernebel ihren Tribut: Es wird richtig schattig, heute morgen am Flughafen waren es nur noch 13° Celsius.
Störche sieht man hier in der Gegend ja normalerweise so gut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="Storch" href="http://farm5.static.flickr.com/4102/4890737716_6aed5e88c3.jpg" rel="lightbox[1177]"><img class="alignnone" src="http://farm5.static.flickr.com/4102/4890737716_6aed5e88c3.jpg" alt="Storch" width="550" /></a></p>
<p>Tja, der Sommer ist wohl vorbei.</p>
<p>Größere Überschwemmungen blieben uns im Raum München zwar, anders als so manchen Regionen im Osten Deutschlands, weitestgehend erspart, dennoch zollen ständige Regenabschnitte und Dauernebel ihren Tribut: Es wird richtig schattig, heute morgen am Flughafen waren es nur noch 13° Celsius.</p>
<p>Störche sieht man hier in der Gegend ja normalerweise so gut wie nie. Es ist wohl anzunehmen, daß das vorliegende Exemplar (fotografiert heute früh am Autobahnzubringer, Nähe Besucherhügel Flughafen München) den Braten gerochen hat und aus den nördlichen Gefilden bereits auf dem Weg nach Afrika ist.</p>
<p>Das sumpfige Gebiet rund um den Münchner Flughafen bietet wahrscheinlich jede Menge schmackhafte Froschkost, oder auf neuhochdeutsch: &#8220;Private Aviation Catering Service availlable&#8221;. MUC &#8211; ein super Ort für den kurzen Stopover &#8211; man darf sich nur nicht von irgendeiner Turbine einsaugen lassen!</p>
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		<title>Fahrzeug brennt auf der A9 komplett aus</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 01:12:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Rauchschwaden verhießen nichts Gutes: Schon ab ca. Eching war war auf dem Weg stadteinwärts auf der A9 zu erahnen, daß da ein größeres Feuer im Gange war. Da ich stets einen Feuerlöscher dabei habe, versuchte ich einigermaßen zügig weiterzukommen. Am Ort des Geschehens angekommen war dann aber schnell klar, daß hier ein Feuerlöscher aber auch gar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.taxi-auf-sendung.de/2010/07/25/fahrzeug-brennt-auf-der-a9-komplett-aus/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Rauchschwaden verhießen nichts Gutes: Schon ab ca. Eching war war auf dem Weg stadteinwärts auf der A9 zu erahnen, daß da ein größeres Feuer im Gange war. Da ich stets einen Feuerlöscher dabei habe, versuchte ich einigermaßen zügig weiterzukommen. Am Ort des Geschehens angekommen war dann aber schnell klar, daß hier ein Feuerlöscher aber auch gar nichts mehr würde ausrichten können: Ein PKW stand lichterloh in Flammen, es gab sogar eine kleinere Explosion, bei der Funken aus dem Auto stieben. Strahlungshitze hatte den Hang in Brand gesetzt.</p>
<p>Die A9 auswärts ist bereits komplett gesperrt, Polizei ist vor Ort, aber die Feuerwehr kämpft sich so sinnlos langsam durch den stehenden Verkehr, daß bei deren Eintreffen wohl nicht mehr viel vom Fahrzeug übrig gewesen sein wird.</p>
<p>Obwohl mir nicht bekannt ist wie es zu diesem Brand kam, kann ich nur einmal wieder Werbung machen für den Gedanken immer einen <a href="http://www.amazon.de/s/qid=1280019488/ref=sr_st?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;keywords=feuerl%F6scher&amp;page=1&amp;rh=i%3Aaps%2Ck%3Afeuerl%F6scher%2Ci%3Aautomotive%2Cn%3A78191031%2Cn%3A%2179899031&amp;sort=salesrank">Feuerlöscher</a> im Auto dabeizuhaben! Bei jedem Wohnungsbrand steht man dank fließend Wasser im Haus besser da als bei einem Brand auf der Straße, wo der nächste Wasseranschluß meist unerreichbar weit weg sein wird. Wer dann z.B. bei einem Unfall in ein brennendes Auto eingeklemmt wird, der hat praktisch keine Chance. Feuerlöscher gibt es schon ab etwa 20.- Euro, zum Beispiel immer wieder bei Aldi als Aktion. Sie passen in jedes Auto.</p>
<p>Übrigens: Wer ein fremdes Fahrzeug mit seinem Feuerlöscher löscht, der bekommt diesen von der Versicherung des Fahrzeughalters ersetzt. Der rechtliche Passus hierzu lautet auf &#8220;Verhinderung einer Wertminderung&#8221;. Oder so ähnlich.</p>
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		<title>Praktisches iPhone</title>
		<link>http://www.taxi-auf-sendung.de/2010/06/28/praktisches-iphone/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 23:07:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Apple-Aktie soll ja überbewertet sein. Das ist mir aber wurscht. Ich möchte hier trotzdem einmal ein Loblied auf eines der Produkte dieser wunderbaren Firma, nämlich das iPhone, anstimmen. Seit etwa zwei Jahren bin ich sehr zufriedener iPhone-Nutzer. Zunächst mit dem iPhone 3G, und jetzt, seit dem 24. Juni 2010, mit dem brandneuen und wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="tt-flickr tt-flickr-Large" title="Juni Fund" href="http://farm5.static.flickr.com/4121/4743382535_0413fdb979_b.jpg" rel="lightbox[1109]"><img class="alignnone" src="http://farm5.static.flickr.com/4121/4743382535_0413fdb979_b.jpg" alt="Juni Fund" width="550" /></a></p>
<p>Die Apple-Aktie soll ja überbewertet sein. Das ist mir aber wurscht. Ich möchte hier trotzdem einmal ein Loblied auf eines der Produkte dieser wunderbaren Firma, nämlich das iPhone, anstimmen. Seit etwa zwei Jahren bin ich sehr zufriedener iPhone-Nutzer. Zunächst mit dem iPhone 3G, und jetzt, seit dem 24. Juni 2010, mit dem brandneuen und wieder sehr bemerkenswerten, neuen iPhone 4. Das iPhone leistet mir in meinem Alltag zahllose sehr wertvolle Dienste, sowohl in der Arbeit, als auch privat.</p>
<p>Hier möchte ich einmal ganz konkret veranschaulichen, für was es alles nützlich sein kann. <span id="more-1109"></span>Heute, nachdem die Wasser der Isar wieder ausreichend zurückgegangen sind, ging ich wieder meinem Hobby nach: Munition in und an der Isar aufspüren, damit diese sicher entsorgt werden kann. Ich zog also meine Badeshorts an, packte Spiegelreflexkamera, Wegzehrung, Strandtuch usw. in meinen großen wasserdichten Rucksack und fuhr los.</p>
<p>Das Strandtuch konnte ich leider überhaupt nicht brauchen, denn ich wurde auf einer Insel mitten im Fluß so zahlreich fündig daß ich mehr als beschäftigt war, und bis zur nachmittäglichen Flughafenfahrt-Vorbestellung einfach keine Zeit mehr zum Dösen am rauschenden Wassserfall blieb. Was ich fand war teilweise so gefährlich (Gewehrgranate) daß ich es diesmal auf gar keinen Fall an´s Ufer tragen wollte, an dem sich zu dem Zeitpunkt zahlreiche Badegäste aufhielten.</p>
<p>Ich rief also wie üblich die Polizei an (&#8220;110&#8243;). Man möchte es kaum glauben, doch das iPhone funktioniert auch als ganz normales Handy! Um meinen Aufenthaltsort möglichst exakt beschreiben zu können ließ ich mir vorher noch schnell mit der &#8220;Karten&#8221;-App und dem integrierten GPS  die genauen Namen der umliegenden Wege anzeigen. Dankenswerter Weise ließ die Streifenwagenbesatzung dann auch nicht allzu lange auf sich warten.</p>
<p>Diese verständigt, wie es vom Dienstweg her so vorgesehen ist, dann nach Inaugenscheinnahme des Fundes die Kollegen vom Kampfmittelräumdienst. Wie aber soll ich den Streifenbeamten, die ja nicht auf die Insel gelangen können, die Munition zeigen? Kein Problem: Ich machte einfach ein paar Aufnahmen mit der iPhone-Kamera, packte das Ding in einen mitgebrachten, wasserdichten Ziploc-Bag, steckte den in die Hosentasche, watete durch den Fluß und zeigte den Beamten die Fotos.</p>
<p>Natürlich würde all das auch &#8220;irgendwie anders&#8221; gehen. Ich finde es aber gerade genial, daß ein einziges kleines Maschinchen auf so mannigfaltige Weise Dinge erleichtern kann. Und dabei obendrein auch noch gut aussieht! Übrigens: Letztlich von der Insel geborgen wurde der explosive Kram dann wohl mit Hilfe der Münchener Feuerwehr, die mit einem motorisierten Schlauchboot anrückte. Doch bis das alles soweit war, saß ich bereits längst wieder in meinem eigenen Floß, Konzessionsnummer 924.</p>
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		<title>Hochwasser in München</title>
		<link>http://www.taxi-auf-sendung.de/2010/06/04/hochwasser-in-munchen/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 00:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach tagelangen ergiebigen Regenfällen in Südbayern führt die Isar einmal wieder Hochwasser. Mittlerweile findet sowas alle paar Jahre statt &#8211; nach 1999 zuletzt 2005, als die Isar einen Höchsttand von 5,36 Meter erreichte. Drei Zentimeter mehr, und das Wasser hätte damals die Keller des Deutschen Museums geflutet und dort unermessliche Schäden angerichtet.
Diesmal waren es &#8220;nur&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.taxi-auf-sendung.de/2010/06/04/hochwasser-in-munchen/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Nach tagelangen ergiebigen Regenfällen in Südbayern führt die Isar einmal wieder Hochwasser. Mittlerweile findet sowas alle paar Jahre statt &#8211; nach 1999 zuletzt 2005, als die Isar einen Höchsttand von 5,36 Meter erreichte. Drei Zentimeter mehr, und das Wasser hätte damals die Keller des Deutschen Museums geflutet und dort unermessliche Schäden angerichtet.</p>
<p>Diesmal waren es &#8220;nur&#8221; ca. 3,45 Meter. Trotzdem immer noch spektakulär genug. Der Server des Hochwassernachrichtendienstes brach wegen der vielen Anfragen ständig zusammen, und ich ergriff die Gelegenheit um mit meinem neuen Mountainbike (Geschenk eines lieben Fahrgastes &#8211; vielen Dank!) eine Tour der etwas anderen Art zu unternehmen.</p>
<p><span id="more-1083"></span>Tückisch dabei war daß das Wasser so viele Sedimente mit sich führte daß man keine fünf Zentimeter Sicht hatte, und so schwer zu sagen war wie tief das Radweg-Niveau fallen würde, wenn man erstmal in eine Richtung unterwegs war. Den Verlauf des Asphaltweges konnte ich noch in etwa erahnen und aus der Erinnerung rekonstruieren.</p>
<p>Besonders am Flaucher war es eine schöne Erfahrung der &#8220;puren Natur&#8221;: An ein paar geschützten Stellen haben sich Gänsesäger und Schwäne zurückgezogen um vor den tosenden Wassermassen sicher zu sein, und dort, wo sich sonst hunderte Münchener zu Picknick, Grillen und Sonnenbaden treffen, wähnte man sich eher in einem Nationalpark irgendwo in Kanada als inmitten einer Millionenmetropole.</p>
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		<title>Hinter den sieben Bergen&#8230;</title>
		<link>http://www.taxi-auf-sendung.de/2010/05/25/hinter-den-sieben-bergen/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 03:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8230;trifft man auf eine andere Welt.
Das war schon im Märchen so, und mir erging es gleichermaßen als ich in der zurückliegenden, in München kalten und komplett verregneten Woche mit meinen Fahrgästen zum für mich ersten Mal den Gardasee ansteuerte.
Das hätte ich nicht für möglich gehalten: Viereinhalb Stunden Fahrt, und man sieht mit Früchten behangene Orangenbäume [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="tt-flickr tt-flickr-Large" title="Garda2" href="http://farm5.static.flickr.com/4022/4636571222_73699f298f_b.jpg" rel="lightbox[1035]"><img class="alignnone" src="http://farm5.static.flickr.com/4022/4636571222_73699f298f_b.jpg" alt="Garda2" width="550" /></a></p>
<p>&#8230;trifft man auf eine andere Welt.</p>
<p>Das war schon im Märchen so, und mir erging es gleichermaßen als ich in der zurückliegenden, in München kalten und komplett verregneten Woche mit meinen Fahrgästen zum für mich ersten Mal den Gardasee ansteuerte.<span id="more-1035"></span></p>
<p>Das hätte ich nicht für möglich gehalten: Viereinhalb Stunden Fahrt, und man sieht mit Früchten behangene Orangenbäume am Hafen, ganz andere Blumen, Olivenbäume, Zitronenhaine und wohlgeformte Nadelbäume die ohne je geschnitten werden zu müssen ästhetisch dem Himmel entgegenwachsen. Es ist angenehm warm bis in die Nacht hinein.</p>
<p>Die Häuser sind klar von römischen Vorbildern geprägt: Ich möchte fast wetten daß so manche alte römische Villa &#8211; stünde sie denn noch &#8211; nicht viel anders aussähe als die zeitgenössischen Häuser die man hier vorfindet.</p>
<p><a class="tt-flickr tt-flickr-Large" title="Garda Tunnel" href="http://farm5.static.flickr.com/4069/4636075143_d57492d282_b.jpg" rel="lightbox[1035]"><img class="alignnone" src="http://farm5.static.flickr.com/4069/4636075143_d57492d282_b.jpg" alt="Garda Tunnel" width="550" /></a></p>
<p>Tückisch ist die Straßenstrecke am nördlichen Westufer des Sees: Die Ortschaften hier sind erst seit den ausgehenden 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts über Straßen erreichbar (zuvor gab es nur Schiffsverbindungen). Man sprengte damals Tunnel in den Fels, die im Grunde genommen für sich begegnenden Verkehr ungeeignet sind: Viel zu schmal, und wer eine hohe Bordwand hat (wie ich) der schaudert vor den sich schon in geringer Höhe einem entgegenneigenden Wänden, die teils aus vollkommen unbehandeltem rohen, schroffen Fels bestehen.</p>
<p>Am Hotel angekommen gab es wegen der crashfreien Tunneldurchquerung von den Fahrgästen Applaus &#8211; die Rezeptionistin bestätigte mir ohne Zögern meinen Verdacht daß diese Strecke sehr unfallträchtig ist. Aber no risk, no fun, und ein Tags zuvor bei Hugendubel gekaufter Reiseführer hatte mich eh schon vorgewarnt (sehr empfehlenswert übrigens: &#8220;Gardasee&#8221; von Autor Eberhard Fohrer im Michael Müller Verlag).</p>
<p><a href="http://www.taxi-auf-sendung.de/2010/05/25/hinter-den-sieben-bergen/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Das Hotel, unmittelbar am Seeufer gelegen, war super. Seine Koffer &#8220;darf&#8221; man nicht selber tragen &#8211; da gibt es Leute dafür. Die ja auch was (zum Beispiel Trinkgeld) verdienen wollen. Großartige Küche, alles äußerst sauber, sehr aufmerksamer Service.</p>
<p>Am folgenden Tag besuchten wir die weiter südlich gelegene Villa des total durchgeknallten Gabriele D´Annunzio: Ein Mann der die Bedeutung des Wortes &#8220;selbstverliebt&#8221; neu definiert hat. Das Haus heißt &#8220;Vittoriale degli italiani&#8221;, ist von hinten bis vorne vollgestopft mit Kitsch und militaristischem Krimskrams, eingerahmt von schwül-düsteren Vorhängen und Mobiliar. Im Garten ebenfalls allerlei Kriegsrat: Granatenhülsen, Teile eines riesigen Kriegsschiffes, ein U-Bootjäger der in einem Swimmingpool aufgebockt ist sowie ein grotesk überdimensioniertes Mausoleum.</p>
<p>Ein Ort des Horrors und der Geschmacklosigkeit, den man aber zur Kalibrierung seiner Sinne und aus einer psychiatrischen Fazination heraus durchaus einmal besichtigen kann.</p>
<p>Viel erbaulicher ist da schon der vom Künstler Andre Heller angekaufte und neugestaltete Botanische Garten, nur 10 Gehminuten entfernt:</p>
<p>Hier findet man Bambuswäldchen, überall die Hänge hinunterströmende Bächlein die teils zu lieblichen kleinen Seen aufgestaut sind, sowie &#8220;alte&#8221; Rosensorten die &#8211; anders als der rein nach äußerlichen Gesichtspunkten gezüchtete neumodische Kram &#8211; tatsächlich duften &#8211; typisch für den lobenswert sinnen-orientierten Heller.</p>
<p><a class="tt-flickr tt-flickr-Large" title="Garda Boot" href="http://farm5.static.flickr.com/4052/4636128401_9617563c19_b.jpg" rel="lightbox[1035]"><img class="alignnone" src="http://farm5.static.flickr.com/4052/4636128401_9617563c19_b.jpg" alt="Garda Boot" width="550" /></a></p>
<p>Ein Teil der Gruppe unternahm anderntags eine längere Seefahrt. Es gibt wohl im Wesentlichen ein Tragflächenboot, das zwar sehr schnell ist aber fürcherlich die Luft verpestet (Kolbenfresser? Läuft mit Schweröl?), sowie einen wahrscheinlich nicht ganz so schnellen Katamaran, der aber keine wahrnehmbaren Abgase hinterlässt. Oben im Foto.</p>
<p>Der zweite Teil der Gruppe unternahm eine Wanderung die Berge hinauf, der ich mich anschloss. Die Erkenntnisse daraus: Super Ausblicke auf die wunderschöne und immer noch sehr stark von der Natur geprägte Landschaft. Eidechsen. Erstaunlich aggressive Gänse, die aber unter Protest und irritiert das Weite suchten als ich mich wohl nicht Feindbild-gemäß genug benahm. Ich kam bergauf ganz schön in´s Schnaufen &#8211; willkommener Ausgleich für die meist sitzende Tätigkeit des Taxifahrers.</p>
<p><a class="tt-flickr tt-flickr-Large" title="Gänse" href="http://farm5.static.flickr.com/4068/4636166375_ae7d416ba9_b.jpg" rel="lightbox[1035]"><img class="alignnone" src="http://farm5.static.flickr.com/4068/4636166375_ae7d416ba9_b.jpg" alt="Gänse" width="550" /></a></p>
<p>Wir benutzten zum Aufstieg im Wesentlichen uralte, augenscheinlich über hunderte von Jahren als Transportweg für ehemals dort angebaute Zitronen etc. genutzte Pfade, flächendeckend sehr mühsam mit rohen Felsbrocken gepflastert &#8211; heute aber, da es moderne Straßen gibt, oft in Wäldern halb verfallen im Dornröschenschlaf.</p>
<p>Außerdem merkt man daß wenn man sich von oben, von den wenig besiedelten Bergen hinab wieder der &#8220;Zivilisation&#8221; nähert es anders als man denken würde immer mehr duftet: Offenbar haben die Bewohner dort verstärkt Pflanzen, Büsche, Blumen usw. angepflanzt die gut riechen. Da ist etwas das an Jasmin erinnert, da sind Rosen, da ist Lavendel. Vielleicht wären solche Pflanzungen ja auch bei uns ein probates Mittel gegen den Straßenmief!</p>
<p>Den letzten Tag in Italien beging ich mit einem Bad im Gardasee. Unser Hotel besaß einen kleinen durch eine schmale Steinpassage erreichbaren Kiesstrand-Abschnitt. Die Wogen waren früh morgens wegen irgendeinem Thermikwind immer besonders heftig, und ich fand das schnell tiefe und augenscheinlich nicht eben warme Wasser zunächst eher gruselig. Doch nach einer gewissen &#8220;Einstimmungszeit&#8221; bin ich dann rein. Es hat sich gelohnt! Saukalt, aber es hat Spaß gemacht, und so wurde ich für die Fahrt zurück durch die gefährlichen Tunnel hellwach.</p>
<p><a href="http://www.taxi-auf-sendung.de/2010/05/25/hinter-den-sieben-bergen/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Auf meinen Vorschlag hin besuchten wir auf dem Rückweg noch den Wasserfall &#8220;Cascata Varone&#8221; der sich bei einem kleinen Städtchen in der Nähe von Riva am Nordende des Sees rund 100 Meter eine schmale Felsschlucht herabstürzt. Seit einiger Zeit ist der Wasserfall durch zwei in den Fels gesprengte Tunnelzugänge aus unmittelbarer Nähe zu besichtigen.</p>
<p>Man wird dabei aber mehr oder weniger vollständig nass, weil die herabstürzenden Wassermassen einen starken Wind erzeugen, der den ganzen Sprühnebel des Wasserfalls mitreißt und über die Zugänge hinausbläst. Ich hatte (wieder vorgewarnt vom guten Reiseführer, siehe oben) meine wasserfeste Softshell-Jacke angezogen. Ich war dankbar daß meine feine Canon-Kamera, der im Übrigen sowohl beiliegende Fotos als auch Filme entstammen, den Einsatz im Wassernebel auch diesmal tadellos überstand.</p>
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		<title>Natur in der Stadt</title>
		<link>http://www.taxi-auf-sendung.de/2010/05/16/natur-in-der-stadt/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 23:14:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dieses Foto gelang mir vor wenigen Stunden direkt flussaufwärts der Reichenbachbrücke. Eine ganze Entenfamilie &#8211; Vater, Mutter und 10 Küken (wow- wie 10 Eier in so eine Mutterente überhaupt reinpassen!) &#8211; wanderte am Ufer entlang flussaufwärts. Zugegebenermaßen verwendete ich eine flugs beim nahen Kiosk gekaufte Semmel zur Bestechung, damit das mit den Fotos klappen konnte. Obwohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/IMG_77671.jpg" rel="lightbox[1005]"><img class="alignnone size-full wp-image-1030" title="IMG_7767" src="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/IMG_77671.jpg" alt="" width="550" /></a></p>
<p>Dieses Foto gelang mir vor wenigen Stunden direkt flussaufwärts der Reichenbachbrücke. Eine ganze Entenfamilie &#8211; Vater, Mutter und 10 Küken (wow- wie 10 Eier in so eine Mutterente überhaupt reinpassen!) &#8211; wanderte am Ufer entlang flussaufwärts. Zugegebenermaßen verwendete ich eine flugs beim nahen Kiosk gekaufte Semmel zur Bestechung, damit das mit den Fotos klappen konnte. Obwohl die, in schnabelgerechte Krumen zerteilt, für die Enten sehr interessant war wies doch die Mutterente ihre Küken scharf zurecht wenn die sich mir näher als bis auf einen halben Meter näherten.</p>
<p><span id="more-1005"></span></p>
<p><a href="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/IMG_77121.jpg" rel="lightbox[1005]"><img title="IMG_7712" src="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/IMG_77121.jpg" alt="" width="550" /></a></p>
<p><a href="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/IMG_77121.jpg" rel="lightbox[1005]"></a>Also habe ich mein mittlerweile vielfach bewährtes Gorillapod-Stativ und meine Funkfernbedienung ausgepackt, beides an die Spiegelreflex angeschlossen und die Kamera bis 3 Zentimeter über der Wasserkante in der Isar versenkt. Jetzt konnte ich mich selber etwas weiter entfernen &#8211; die schwarze Kamera die zum Fokussieren summte, beim Auslösen klickte und ab und an auch blitze schien die Enten nicht weiter zu stören.</p>
<p><a href="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/IMG_7784.jpg" rel="lightbox[1005]"><img class="alignnone size-full wp-image-1028" title="IMG_7784" src="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/IMG_7784.jpg" alt="" width="550" /></a></p>
<p>Leider fiel dann auf einmal das Empfangsteil der Funkfernbedienung das auf dem Blitzschuh der Kamera steckte in´s Wasser &#8211; leuchtende Dioden in der Tiefe! Schrecksekunde &#8211; aber a gute Technik hält´s halt aus! Auch der weniger empfindliche da elektronikfreie Umhängegurt, den ich auf die Schnelle nicht von der Kamera abbekam trieb in der Strömung &#8211; hat ganz schön gedauert nach den Aufnahmen alles wieder trocken zu kriegen. Dabei half es durchaus daß der sehr gut sortierte Reichenbachbrücken-Kiosk auch Original Zewa Küchenrollen führt.</p>
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		<title>Subkultur goes public</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 21:23:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Eisbachsurfer &#8211; schon ein Artikel in meinem Blog befasste sich mit diesem Thema. Von einem aufmerksamen Leser erhielt ich just in time den Hinweis auf einen Preview des Filmes &#8220;Keep Surfing&#8221; in einem Kino im Herzen Schwabings. Glücklicherweise gelang es mir den Termin &#8220;auf den letzten Drücker&#8221; zwischen ein paar Vorbestellungen einzubauen und eines der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.taxi-auf-sendung.de/2010/05/12/subkultur-goes-public/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Die Eisbachsurfer &#8211; schon ein <a href="http://www.taxi-auf-sendung.de/2010/03/05/nur-die-harten-kommen-in-den-englischen-garten/?utm_source=twitter&amp;utm_medium=shortlink&amp;utm_campaign=shortlinks">Artikel</a> in meinem Blog befasste sich mit diesem Thema. Von einem aufmerksamen Leser erhielt ich just in time den Hinweis auf einen Preview des Filmes &#8220;Keep Surfing&#8221; in einem Kino im Herzen Schwabings. <span id="more-945"></span>Glücklicherweise gelang es mir den Termin &#8220;auf den letzten Drücker&#8221; zwischen ein paar Vorbestellungen einzubauen und eines der letzten Tickets zu ergattern. Oberbürgermeister Ude war anwesend, und ihm wurde nach dem Film ein T-Shirt mit dem Aufdruck &#8220;Retter der Eisbachwelle&#8221; verliehen.</p>
<p><a href="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/IMG_7182.jpg" rel="lightbox[945]"><img class="alignnone size-full wp-image-959" title="IMG_7182" src="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/IMG_7182.jpg" alt="" width="550" /></a></p>
<p>Doch der Reihe nach, und zurück zum Film:</p>
<p>&#8220;Keep Surfing&#8221; ist das Kino-Erstlingswerk von Björn Richie Lob (oben links im Bild), der schon seit einiger Zeit im Filmbetrieb unterwegs ist und bereits ein paar Kurzfilme zum Thema Surfen gedreht hat. Der Film folgt 6 Eisbachsurfern über mehrere Jahre hinweg und eröffnet dem Gros der Zuschauer über Interviews, teils aber auch durch sehr spektakuläre Aufnahmen zum Beispiel vom Surfen in der Isar bei extremem Hochwasser aber auch vom Flußsurfen im Ausland, Ausblicke auf eine Szene die den meisten Zuschauern so bislang vollkommen unbekannt gewesen sein wird.</p>
<p>Meine Hauptkritik am Film, wenn ich überhaupt eine erwähnen will, ist daß er an zwei Stellen seine Längen hat. Das nervt etwas und es kam eine Atmosphäre der Verlegenheit im Kino auf weil man sich langweilte. Doch das waren über den gesamten Film betrachtet die kürzesten Momente. Ich behaupte mal: Wer München in all seinen auch etwas bizarreren, wunderbaren Facetten kennenlernen will der kommt an &#8220;Keep Surfing&#8221; nicht vorbei. Ein Dokumentarfilm wie er sein soll: Man lernt Neues und taucht in eine Welt ein die einem vorher unbekannt war, die sich einem aber Schritt für Schritt erschließt.</p>
<p>Wie schon in meinem weiter unten eingestellten Artikel zu den Eisbachsurfern geschrieben war die Eisbachwelle ja vor kurzem noch in großer Gefahr: Sie drohte aus &#8220;sicherheitstechnischen Erwägungen&#8221; vernichtet zu werden. Heute ist das weitgehend vom Tisch: Durch einen Deal zwischen dem Freistaat Bayern einerseits und der Landeshauptstadt München andererseits geht die Welle, die bislang als Teil des Englischen Gartens dem Freistaat gehörte, in das Eigentum der Landeshauptstadt über. Und die will das Surfen zukünftig nicht mehr verbieten.</p>
<p>Bei aller Euphorie: Wenn die Surfer nicht &#8220;einigermaßen vernünftig&#8221; mit den Restrisiken an der Welle umgehen (meiner Meinung nach sollte man z.B. niemals alleine surfen) dann kann es auch in Zukunft mit der Welle nochmal eng werden. Überwiegt jedoch die Vernunft dann wird das Eisbachsurfen als eine ganz normale Sportart, die eben auch Risiken mit sich bringt, über viele Jahre hinweg möglich bleiben. Wer zum Beispiel senkrechte Felswände hochklettert (auch ein legitimer Sport) der wird sich auch nicht darüber beschweren daß das gefährlicher ist als zu Hause vor dem Fernseher zu sitzen!</p>
<p>Daß es gelang die Welle zu &#8220;retten&#8221; ist einer gelungenen Symphonie aus dem Engagement von Bürgern (17.000 Unterzeichner setzten sich mit einer Petition für den Erhalt ein) und der Kooperation der Politik (sogar die traditionell eher restriktiv tätige CSU entdeckte ihre Liebe zur anarchischen Freizeitgestaltung) zu verdanken. Ich schätze dieser Schub aus ganz unerwarteter Richtung trug mit dazu bei daß sich im Film &#8220;Keep Surfing&#8221; heute Surfer in der Öffentlichkeit zeigen. Bislang war die Surferszene, sicher auch aus Furcht vor Bestrafung wegen des &#8220;verbotenen&#8221; Surfens, eher kamerascheu gewesen.</p>
<p>Ich habe aus Anlaß des Filmpreviews (Kinostart ist der 20. Mai 2010) ein paar Bilder zum Eisbach aus meinem Archiv hervorgekramt. Entstanden sind sie vor ein paar Jahren. Jedes Jahr einmal wird der Eisbach, der ein Seitenarm der Isar ist, an seinem Zufluß in der Nähe der Sankt Lukas Kirche im Lehel ein paar Tage lang komplett &#8220;abgestellt&#8221;. Uferbefestigungen werden repariert und die unterirdischen Stollen der Stadtbäche werden zwischen Ursprungsort Isar und dem Ende der Tunnel an der bekannten Eisbachwelle ausgebessert.</p>
<p>Mir gelang es während dieses Inspektionszeitraumes mit Wathose und Taschenlampe bewaffnet die gesamten Strecken der unterirdischen Stollen abzulaufen. Ich habe dabei ein paar Aufnahmen gefertigt von denen ich einige hier exemplarisch einstelle.</p>
<p><a href="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/B0000331.jpg" rel="lightbox[945]"><img class="alignnone size-full wp-image-948" title="B0000331" src="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/B0000331.jpg" alt="" width="550" /></a></p>
<p>Die Münchner Stadtbäche sind ein eigenes Thema &#8211; es wurden schon ganze Bücher darüber verfasst. Früher dienten die Stadtbäche, derer es sehr viele gab, der Entsorgung von Fäkalien, der &#8220;Frisch&#8221;-Wasserzufuhr der Brauereien, der Wasserkraftversorgung unzähliger Mühlen sowie später industrieller Betriebe wie Sägemühlen. Auch wurden manche Stadtbäche in einen Wassergraben, der einst die Stadt umgab, geleitet und waren so Teil der Stadtbefestigung gegen kriegerische Angreifer.</p>
<p><a href="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/B0000305.jpg" rel="lightbox[945]"><img class="alignnone size-full wp-image-950" title="B0000305" src="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/B0000305.jpg" alt="" width="550" /></a></p>
<p>Viele Stadtbäche existieren heute nicht mehr, andere wurden im Laufe der Jahrhunderte in unterirdische Kanäle verbannt. Ich entdeckte einmal einen großen aber heute trockenen Stadtbachtunnel als an der Münchner Staatskanzlei gebaut wurde. Der Kanal wurde später wieder versiegelt und wartet heute unter der Erde auf zukünftige Wiederentdecker.</p>
<p><a href="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/B0000328.jpg" rel="lightbox[945]"><img class="alignnone size-full wp-image-951" title="B0000328" src="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/B0000328.jpg" alt="" width="550" /></a></p>
<p>Auch der Eisbach wird aus ehemaligen Stadtbächen gespeist. Sie entspringen ungefähr zwei Kilometer südwestlich des englischen Gartens, gabeln sich dann und münden dann &#8211; wiedervereint &#8211; an der Eisbachwelle in den bekannten Eisbach.</p>
<p>Unter dem Viertel Lehel, den die Bäche größtenteils in völliger Dunkelheit durchqueren, verweisen jedoch noch einige an den Seitenwänden angebrachte Edelstahlschilder, die der Standortbestimmung dienen, auf die ehemalige Natur dieser Bäche: Da ist von &#8220;Stadtsägmühlbach&#8221;, &#8220;Fabrikbach&#8221; usw. die Rede&#8230;Namen die der Stadtbevölkerung heute weitestgehend unbekannt sind &#8211; nur der Name &#8220;Eisbach&#8221; ist noch im Bewusstsein, wie auch der Eisbach einzig noch größtenteils offen und für jedermann sichtbar durch München fliesst.</p>
<p><a href="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/B00003101.jpg" rel="lightbox[945]"><img class="alignnone size-full wp-image-953" title="B0000310" src="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/B00003101.jpg" alt="" width="550" /></a></p>
<p>Woher der Name Eisbach herrührt darüber kann ich derzeit nur spekulieren. Als kleines Kind dachte ich immer der Eisbach käme direkt von den Alpen und bestünde aus dem Schmelzwasser der vereisten Alpen, daher der Name.</p>
<p>Heute halte ich es für wahrscheinlicher daß man den Eisbach nutzte um über die mechanische Kraft des Wassers künstliches Eis (wichtig in der Bierlagerung) herzustellen, ein Verfahren das zum Beispiel auch in der Inselmühle in Obermenzing angewandt wurde. Ich habe als kleines Kind noch diese alten Anlagen besichtigen können, dann wurden sie alle während des Baus des heute dort ansässigen &#8220;Romantikhotels&#8221; vernichtet.</p>
<p>An einer Stelle sieht man in den unteriridischen Tunnels die zum Eisbach führen sogar noch wo dereinst die Mühlräder plaziert gewesen sein müssen: Der Schacht verengt sich hier sehr stark, was zu einer höheren Fließgeschwindigkeit und so zu mehr verwertbarer Energie geführt haben wird.</p>
<p><a href="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/B0000308.jpg" rel="lightbox[945]"><img class="alignnone size-full wp-image-954" title="B0000308" src="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/B0000308.jpg" alt="" width="550" /></a></p>
<p>In der Wand findet sich sogar noch ein uraltes Fenster, das früher einmal zu dem längst vergessenen Betrieb gehört haben mag der hier die Kraft des Wassers nutzte.</p>
<p><a href="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/B0000307.jpg" rel="lightbox[945]"><img class="alignnone size-full wp-image-955" title="B0000307" src="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/B0000307.jpg" alt="" width="550" /></a></p>
<p>Den gesamten Tunnel abzuschreiten ist ein ziemlich langwieriges Verfahren und einigermaßen gruselig wenn man alleine unterwegs ist. Es mangelt nicht an Spinnen, und das Tropfen von Wasser, vielfach von den Wänden reflektiert, sorgt für eine eigenwillige Geräuschkulisse die einem aus dem schwarzen Loch vor einem entgegenhallt. Man sollte sich auch vergewissern daß eine Flutung nicht unmittelbar bevorsteht, hätte man doch sonst eher geringe Überlebenschancen: Ist der Tunnel geflutet reicht das Wasser an manchen Stellen praktisch bis zur Deckenverschaltung, wie Sinterspuren an den Wänden erkennen lassen.</p>
<p>Am Ende des Tunnels gelangt man dann zu einem unterirdischen Kontroll- und Wehrraum der mehreren Zwecken dient: Zum einen läßt sich von hier aus mittels großer hydraulischer Anlagen die Wasserzuflußmenge aus der Isar in den Eisbach regulieren bzw. komplett abschalten. Zum Anderen sind diesem Wehr Rechen vorgeschaltet die Äste und anderes Treibgut aus dem Wasser fischen bevor es in die Kanäle gelangen und dort zu Stauungen führen kann.</p>
<p><a href="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/B0000314.jpg" rel="lightbox[945]"><img class="alignnone size-full wp-image-957" title="B0000314" src="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/B0000314.jpg" alt="" width="550" /></a></p>
<p>Zu diesem Raum weiß ich eine interessante Geschichte zu berichten: Eines Tages fiel einmal eine Frau in die Isar und wurde von der Zuflußöffnung die zum Eisbach führt eingesaugt &#8211; sie verschwand ohne daß es irgendjemand bemerkt hatte und ohne daß sie auch nur den Hauch einer Chance gehabt hätte gegen die starke Strömung anzukommen im Dunkel des Tunnels.</p>
<p>Einige Tage später wollte ein Mitarbeiter der Stadtwerke einmal wieder den Kontrollraum überprüfen und sperrte in seinem &#8220;Alltags-Trott&#8221; die Falltür auf die von der Straße nach unten führt als ihm plötzlich aus der Dunkelheit die Frau entgegenkam, die ihren Ritt bis zum Rechen des Kontrollraums überlebt hatte, von dort aus dem Wasser gekrochen war und dann tagelang im unterirdischen Raum gefangen ausgeharrt hatte.</p>
<p>Der arme Kerl von den Stadtwerken wird den Schock seines Lebens bekommen haben als ihm aus der Tiefe plötzlich die bleiche &#8220;lebendige Wasserleiche&#8221; entgegenkam!</p>
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		<title>10.000 Liter Freibier</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 13:40:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern war es einmal wieder soweit: Der FC Bayern feierte die gewonnene Meisterschaft mit einem langen Autocorso durch die Innenstadt und der obligatorischen Feier auf dem Rathausbalkon. Mir gelang es einen guten Fotospot auf einem Baugerüst an der &#8220;Alten Münze&#8221; einzunehmen. Die Feier am Marienplatz hingegen war für Nicht-Rambos zu dem Zeitpunkt nur noch peripher zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.taxi-auf-sendung.de/2010/05/10/10-000-liter-freibier/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Gestern war es einmal wieder soweit: Der FC Bayern feierte die gewonnene Meisterschaft mit einem langen Autocorso durch die Innenstadt und der obligatorischen Feier auf dem Rathausbalkon. Mir gelang es einen guten Fotospot auf einem Baugerüst an der &#8220;Alten Münze&#8221; einzunehmen. Die Feier am Marienplatz hingegen war für Nicht-Rambos zu dem Zeitpunkt nur noch peripher zu bestaunen &#8211; zigtausende Menschen standen dicht an dicht, fast sämtliche Ausgänge die vom unter dem Marienplatz liegenden U- und S-Bahndrehkreuz hinaufführten waren von Sicherheitskräften gesperrt, sodaß man sich auch über diesen Schleichweg keinen Vorteil mehr verschaffen konnte.<span id="more-933"></span></p>
<p>Egal. So war ich rechtzeitig am Viktualienmarkt an dem wenig später 10.000 von Bayern-Sponsor Paulanerbräu gestiftete Liter Bier ausgegeben wurden. Wovon ein Liter an mich ging (der Feierabend macht´s möglich), und ich noch ein kleines Zeitraffer-Filmchen über den Ausschank drehen konnte. Obwohl ich kein expliziter Fussballfan bin sehe ich es doch als Erleichterung daß van Gaal jetzt bei Bayern der Trainer ist &#8211; Klinsmanns Negativ-Serie, von ihm stets &#8220;positiv&#8221; interpretiert, war mir dann doch etwas gruselig geworden. Van Gaal aber, der scheint mir aus einem anderem Holz geschnitzt: Zwar von &#8220;Alter Schule&#8221;, aber offenbar auch beim Team sehr beliebt, und vor Allem Eines: Erfolgreich.</p>
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		<title>&#8220;&#8230;und dann wird ein Auto gebaut&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 08:13:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder kennt den Begriff &#8220;Neuwagenduft&#8221;. Laut einem jüngst bei Focus Online erschienenen Beitrag muß es aber keineswegs so sein daß da ein Pafum eingebracht wird das den Kunden von seinem neuen Auto begeistern soll. Vielmehr sind es zum Beispiel bei Audi überraschender Weise ausschließlich die Stoffe die im Fahrzeug Verwendung finden die in ihrer Summe den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.taxi-auf-sendung.de/2010/05/07/und-dann-wird-ein-auto-gebaut/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Jeder kennt den Begriff &#8220;Neuwagenduft&#8221;. Laut einem jüngst bei Focus Online erschienenen Beitrag muß es aber keineswegs so sein daß da ein Pafum eingebracht wird das den Kunden von seinem neuen Auto begeistern soll. Vielmehr sind es zum Beispiel bei Audi überraschender Weise ausschließlich die Stoffe die im Fahrzeug Verwendung finden die in ihrer Summe den ominösen Neuwagengeruch ausmachen!</p>
<p>Was jedoch nicht heißt daß dem Thema keinerlei Augenmerk geschenkt wird: Bei Audi ist eine ganze Abteilung nur damit beschäftigt sich mit den olfaktorischen Eigenschaften aktueller und vor allem: <em>zukünftiger</em> Fahrzeuge auseinanderzusetzen!</p>
<p><span id="more-909"></span></p>
<p>Sehr niedlich finde ich den Satz aus der Überschrift dieses Artikels: &#8220;&#8230;und dann wird ein Auto gebaut.&#8221; So klingt eine Spezialistin für Autoduft!</p>
<p>Ein <em>Ingenieur </em>hätte es wohl anders formuliert. Gleichzeitig ist aber klar daß den meisten Ingenieuren wohl der Sinn dafür abginge aus welchem Kunststoff denn wohl zum Beispiel ein Schaltknauf bestehen darf damit er den Geruchssinn eines Fahrers nicht stört. Das Zusammenspiel von Spezialisten ist es eben was ein rundum gelungenes Produkt ausmacht!</p>
<p>Ich erinnere mich noch an eine Führung durch das BMW-Werk Dingolfing an der ich vor vielen Jahren einmal teilgenommen habe. Wir kamen dabei auch durch einen wahrhaft riesigen Raum dessen Wände mit sehr langen, spitzen Schaumstoffnadeln, die der Schallabsorption dienten, verkleidet waren.</p>
<p>Wegen des fehlenden Echos konnte man seinen Gesprächspartner kaum verstehen selbst wenn der nur einen Meter fünfzig von einem entfernt war &#8211; bei absoluter Stille wohlgemerkt! Der Zweck dieses Raumes: Die Schalloptimierung der Fahrzeuge. So war BMW gerade damit beschäftigt zu ermitteln wie man das Geräusch das die Autotüren beim Schließen machen möglichst &#8220;schön&#8221; gestalten kann.</p>
<p>Viel spezieller geht´s nimmer.</p>
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		<title>Polnische Woche auf dem Hintertux-Gletscher</title>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 22:31:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Heute führte mich die Arbeit zunächst in aller Herrgottsfrühe zum Flughafen, und dann &#8211; nach ein paar Stunden &#8220;Leerzeit&#8221;, die ich aber gut zur Wartung und Pflege meines Autos nutzen konnte &#8211; nach Hintertux in Österreich. Die Kunden der Fahrt in der Früh waren schon Stammgäste gewesen und auch die zwei Fahrgäste die aus Gdańsk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/ppw_2010_02.jpg" rel="lightbox[841]"><img class="alignnone size-full wp-image-847" title="ppw_2010_02" src="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/ppw_2010_02.jpg" alt="" width="550" /></a></p>
<p>Heute führte mich die Arbeit zunächst in aller Herrgottsfrühe zum Flughafen, und dann &#8211; nach ein paar Stunden &#8220;Leerzeit&#8221;, die ich aber gut zur Wartung und Pflege meines Autos nutzen konnte &#8211; nach Hintertux in Österreich. Die Kunden der Fahrt in der Früh waren schon Stammgäste gewesen und auch die zwei Fahrgäste die aus Gdańsk in Polen anreisen und via Internet bei mir gebucht hatten waren schonmal als Teil einer Reisegruppe mit mir unterwegs gewesen, wie sich im Laufe der Fahrt herausstellen sollte. Stammgäste sind was Schönes! Die Fahrt nach Österreich war somit sehr kurzweilig und verlief glatt da auf A8 und A12 fast nix los war &#8211; ein ganz anderes Bild als zur Skihauptsaison!</p>
<p>Während sich in München die Tageszeitungen schon mit der Frage beschäftigen was wohl die besten Freibäder der Stadt seien wollten meine Gäste doch tatsächlich zum Skifahren! <span id="more-841"></span>Das machte mich natürlich neugierig wie es denn dort oben auf dem Gletscher wohl ausschaut. Also rauf auf den Berg. Einmal wieder hat es mir genutzt daß ich &#8220;eher ein Kommunikativer&#8221; bin, denn nachdem die Kassenfrau vernommen hatte daß ich Taxifahrer bin sagte sie ungefragt und zu meiner erfreuten Überraschung daß wenn ich ihr meine Papiere vorlege ich a.) eine gratis Liftkarte und b.) einen Essensgutschein erhalte! Wow!</p>
<p>Die Fahrt zum Gipfel verläuft in drei Etappen: Man wird jedesmal in diesen modernen Doppelmayr-&#8221;Funitel&#8221;-Seilbahnen befördert die statt wie herkömmlich an einem an <em>zwei</em> parallel in einem größeren Abstand zueinander verlaufenden Seilen hängen. So sind diese speziellen Seilbahnen erheblich windstabiler &#8211; Windgeschwindigkeiten bis 100 km/h sind kein Problem! Trotzdem wurde ich &#8211; wohl auch durch die Höhe &#8211; ziemlich seekrank auf dem Weg nach oben. Ich glaube daß schon auf 2000 Metern deutlich weniger Luft vorhanden ist, denn ich musste auf den paarhundert Metern zur Umsteigestation ganz schön schnaufen.</p>
<p><a href="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/IMG_7035.jpg" rel="lightbox[841]"><img class="alignnone size-full wp-image-843" title="IMG_7035" src="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/IMG_7035.jpg" alt="" width="550" /></a></p>
<p>Der Gipfel liegt auf satten 3250 Metern, und somit nahezu dreihundert Meter höher als das Gipfelkreuz des höchsten Berges von Deutschland, der Zugspitze. Da oben ist es dann doch recht schattig und ein eisiger Wind pfeift &#8211; mit meiner Softshell-Jacke war ich ziemlich underdressed. Während der Schnee auf der Mittelstation, die auf rund 2100 Metern liegt, sulzig und grießartig war ist es hier oben eher eisig. Für mich Fußgänger ist hier Endstation, aber für Skifahrer gibt es noch zwei weitere Schlepplifte die einen scheins noch höheren (?) benachbarten Gipfel hochfahren &#8211; dort oben sind laut den Skifahrern die bei mir in der Gondel saßen die Pistenverhältnisse noch recht gut.</p>
<p><a href="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/IMG_7041.jpg" rel="lightbox[841]"><img class="alignnone size-full wp-image-844" title="IMG_7041" src="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/IMG_7041.jpg" alt="" width="550" /></a></p>
<p>Das österreichische Marketing ist ja sehr clever &#8211; hier kann sich Deutschland durchaus noch die eine oder andere Scheibe abschneiden wie ich finde. Die kommende Woche wurde zur &#8220;polnischen Woche&#8221; erklärt, es gibt ein entsprechendes Rahmenprogramm, Banner mit polnischen Texten, polnische Musik an den Stationen und vor allem ein entsprechendes Marketing in Polen selbst, sodaß tatsächlich hunderte meist sehr fröhliche Polen die Hänge und Restaurants bevölkern und sich sicher auch deshalb sehr wohl fühlen weil man fast unter sich ist und so Kommunikationsprobleme selten bis nie auftreten.</p>
<p>Ähnliches ist mir von der &#8220;Zielgruppe Russland&#8221; bekannt die man seit Jahren massiv (und augenscheinlich äußerst erfolgreich) umwirbt und die heute für einen wichtigen Teil der Umsätze in österreichischen Skigebieten verantwortlich zeichnen. So kamen alleine im Januar diesen Jahren 60.585 Russen nach Österreich zum Skiurlaub, was einen neuen Rekord darstellt. Zudem sind die Gäste aus Russland dafür bekannt im Schnitt weitaus mehr während ihres Urlaubes auszugeben als die Gäste anderer Nationalitäten. Für den der da noch im alten &#8220;Ostblock&#8221;-Denken befangen ist mag all das eine Überraschung sein!</p>
<p><a href="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/IMG_7090.jpg" rel="lightbox[841]"><img class="alignnone size-full wp-image-842" title="IMG_7090" src="http://www.taxi-auf-sendung.de/wp-content/uploads/2010/05/IMG_7090.jpg" alt="" width="550" /></a></p>
<p>Wieder im Tal angekommen mache ich an der Landstraße noch ein paar Fotos von den wunderbaren blühenden Almwiesen. Neben zahlreichen typischen Alpenkräutern findet man überraschenderweise auch riesige Flächen auf denen sich Vergissmeinnicht ausgebreitet hat &#8211; meinem Eindruck nach meist in der Nähe von alten Bauernhäusern. Ich nehme an das wurde mal gepflanzt und hat sich dann im Laufe der Jahrzehnte oder vielleicht sogar Jahrhunderte ausgewildert und selbständig verbreitet.</p>
<p>Nach einem kurzen und einigermaßen erholsamen Schlaf-Stopp auf einem wegen des Sonntags leeren Discountmarkt-Parkplatz an der Bundesstraße mache ich mich wieder auf den Heimweg zurück nach München.</p>
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